3. BuntenBundesBündnis-Treffen

vom 1. bis 3. Oktober 2004

Folgende Kurse wurden angeboten:

Hilde Cromheecke: Clown – Bewegung – Tanz (nur im Doppelpack) / max. 24 Teiln.
Samstag Vorm. + Nachm.: Neuss-Salon

In diesem Kurs werden wir uns mit der inneren Freiheit des Clowns auseinander setzen. Wie kann ich mich als Clown fallen lassen, lebendig und authentisch sein? Wie kann ich meine(n) Partner/innen unterstützen? Welche Bedeutung haben dabei die Rollen von Weißclown und August? Die Basis dieser Arbeit liegt in der freien, spontanen Bewegung unseres Körpers. Dabei steht nicht Können im Mittelpunkt, sondern der gemeinsame Spaß.

Prof. Rolf D. Hirsch: Clown im Altenheim – (k)ein Thema
Samstag Vorm.: Konferenz-Raum

Gerade der Clown besitzt vielfältige Fähigkeiten, das Szenario der „Wartehalle auf den Tod“ lebendig zu gestalten. „Lachend sterben“ ist kein Tabu. Der Clown kann die Tür zum Lächeln und Lachen öffnen. Er sollte auch nicht daran gehindert werden, durch diese Tür zu alten und pflegebedürftigen Menschen kommen zu können. Ein Pflegeheim ohne Clown? Darf es das geben? Am Geld kann es nicht liegen.

Bernd Witte: Improvisationstechniken
Freitag Nachm.: Studio 1 / max. 24

Ein Thema im Zimmer finden. Mit den Mitteln des Improvisationstheaters gelingt das leicht, wenn wir ein paar Grundregeln benutzen: Ja-sagen und aufnehmen, d.h. Angebote mit positivem Gefühl verstärken und groß machen. Alltägliche, langweilige Handlungen spannend oder lustig werden lassen durch variantenreiche Wiederholungen. Neben diesen offenen Einstiegen werden wir zwei bewährte Spielstile erproben. Den Comic (mit Lautsprache und Übertreibungen) und das Gromolo (Gromolo-dichter; Gromolo – 2 Kanalswitch, als Chanson de la eurovision,etc.)

Dieter Gorzejeska: Seifenblasen
Sonntag: Tanzraum / max. 28

Nicht nur bei Kindern haben wir durch dieses faszinierende Medium – bei entsprechender Präsentation - sofort Aufmerksamkeit ohne viele Worte. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten dieses Mittel einzusetzen, z.B. Ping-pong-Spielen mit Bubbles oder der letzte Schrei: Seifenblasen mit Aufdruck. In diesem Kurs kann jede ihre Erfahrungen und Möglichkeiten zeigen. Die Teilnehmer/Innen sollten ihre Materialien mitbringen. Einige werden für den Kurs gestellt und können gekauft werden.

Laura Fernandez: Clowns und Musik
(zweimal) / je max. 24 / Fr. Nachm. und Sa. Vorm.: Varieté-Saal

Ohne Musik wäre das Leben ein Fehler. (Friedrich Nietzsche)

Dieser Kurs ist gemacht für alle musikalischen und unmusikalischen Clowns die mehr Spaß, Sicherheit und Präzision haben wollen mit:

Wir werden Zeit haben, nach unserem musikalischen Handwerkszeug zu schauen und es zu verbessern. Bringt rote Nasen, Lieder, Liedideen und Instrumente mit.

Susanne Tiggemann: Geschichten aus dem Ärmel schütteln - der Fantasie Flügel verleihen (zweimal)
So.: Neuss - Salon / je max. 12

Wer kennt nicht die Situation: die Clow Ligia Liberatori: Akrobatik im Krankenhaus
Fr. Nachm.: Tanzraum / max. 20

Der Kurs besteht aus drei Teilen:

  1. Grundkenntnisse der Balance-Parterre-Akrobatik – einfache Figuren
  2. Einfache akrobatische Clown-Figuren, die man mit dem Partner im Krankenzimmer einbauen kann.
  3. Einfache Pyramiden, die man mit den Eltern und Kindern bauen kann (sogar mit kranken Kindern, die sitzen können).
Jo Zimmermann: Zaubern für Klinikclowns (zweimal) / je max. 16
Sa. Nachm. und Sonntag: Theaterfoyer

In diesem Kurs werden einfache Zaubertricks vermittelt, bei denen das Publikum eingebunden wird und mit zaubern kann.

Peter Spiel: Coaching für Clowns in Krankenhäusern und Altenheimen (zweimal)
Samstag Nachm.: Varieté-Saal / je max. 20

Sinnvolles Coaching, d.h.. Tipps geben für das Spiel am Bett, kann die Arbeit des Clowns im Umgang mit Partner, Patient, Krankenhaus und nicht zuletzt sich selbst bereichern. In diesem Kurs werden wir in Rollenspielen an Szenen zeigen, wo es Vorschläge für Verbesserungen gibt. Daraus sollen Werkzeuge und Hilfsmittel für selbständiges Coachen erarbeiten werden.

Kalle Pawlitschko: I. Meine Freundin, die Requisite
Fr. Nachm.: Neuss-Salon / max. 24

Der „tote“ Gegenstand lebt.

Andreas Hartmann: In den Kontakt gehen (nur im Doppelpack) max. 24
Sa. Vorm: + Nachm.: Tanzraum

Einer der wesentlichsten Elemente beim Klinik-Clown ist die Echtheit. Der Kontakt zu den Kindern (besonders den chronisch kranken) hängt im Wesentlichen davon ab. Wir alle haben unsere Verstecke. In diesem Kurs lernen wir einige kennen und den Umgang damit.

BuBuBü-Team: Die Zukunft der „Klinikclown-Doktoren-Bewegung“ - Information und Diskussion
Freitag, 18-19 Uhr: Theater-Saal

Zur Zeit werden oder sind einige deutschland -weite Dachverbände, Netzwerke und Vereine gegründet/ worden. Das Netzwerk (München, Wiesbaden, Köln, Dortmund) wird ebenso seine Position darstellen, wie Vertreter anderer Organisationen ihre Standpunkte (z.B. Rote Nasen Deutschland). Im Anschluss daran kann jeder mit diskutieren.

BuBuBü-Team: Was guckst Du? Was machst Du?

Sonntag im Freien