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2.BuntesBundesBündnis-Treffen

vom 1. bis 4. Mai 2003

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Kurse

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Folgende Kurse wurden angeboten:

Laura Fernandez - Mein Partner ist ein Genie!

Mein Partner ist ein Genie!

Bei unserer Arbeit als Krankenhaus-Clowns arbeiten wir nie allein. Entweder arbeiten wir zu zweit mit nur einem Clownspartner, oder wir spielen situationsbedingt mit einem Kind, einem Elternteil, einem Mitglied des Krankenhauspersonals bzw. einem Besucher als Spielpartner. Wie schön wäre es, wenn wir die Bedürfnisse unseres Partners erahnen könnten? Wäre es nicht toll, wenn unser Partner ein Genie wäre oder wir ihn/sie als solches behandelten?

Dr. Andreas Pfützner - Kinderkrankheiten & Krankenhausstrukturen

  • Kinderkrankheiten
    medizinische Grundlagen für Klinik-Clowns-Doktoren
  • Krankenhausstrukturen
    was man als Klinik-Clown-Doktor wissen sollte aber nie gesagt bekommt

Andreas Hartmann - Hilfe, ich habe keine Ideen

Hilfe, ich habe keine Ideen

Jeder kennt die Situation: ich bin mit oder ohne Partner im Krankenzimmer und mir fällt nichts ein. Hier soll es um Möglichkeiten gehen, sich etwas einfallen zu lassen, bzw. Einfalle zuzulassen und sie clownesk umzusetzen. Authentizität ist dabei eine große Hilfe.

Dieter Gorzejeska - Seifenblasen

Seifenblasen

Ich glaube, viele, die als Clowns Kliniken und Einrichtungen besuchen, arbeiten hin und wieder (oder auch öfter wie ich) mit diesem faszinierenden Medium. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, dieses "Zaubermittel" einzusetzen. Wie bei vielen Dingen ist vor allem auch hier das "Wie" von großer Bedeutung. In diesem kleinen Workshop kann jede/r ihre/seine Erfahrungen und Möglichkeiten zeigen. Die Teilnehmer/Innen sollten ihre "Instrumente" mitbringen. Einige davon werden auch für den Workshop bereitgestellt.

Renate Schmitz - Rollen spielen im Krankenhaus - Coaching für Klinikclowns

Rollen spielen im Krankenhaus - Coaching für Klinikclowns

Das Krankenhaus stellt den Klinikclown vor eine komplexere berufliche Aufgabe, als eine "normale" Bühne. Seine "Bühne" umfasst mehrere menschliche, soziale, organisatorische und politische Dimensionen. Sein Publikum betrachtet sein Handeln aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Das einzig Gemeinsame ist ihnen, dass sie allesamt aus unterschiedlichen - wenn nicht gar gegensätzlichen und auf jeden Fall interessengeleiteten Perspektiven blicken. Da sind die Patienten, ihre Angehörigen, die Schwestern und Ärzte mit ihren je eigenen Ansprüchen an den Part, den der Klinikclown zu spielen hat. Die künstlerische Arbeit ist so nur ein Teil der gesamten Partie. Die Qualität und Professionalität der Figur Klinikclown ergibt sich auch aus seiner Fähigkeit, sich in den vielfältigen Rollenerwartungen des Krankenhauses zu orientieren und sie zu bespielen - wie ein Instrument.

Susanne Tiggemann / Bernd Witte - Emscherblut - Improvisationstheater 1

Emscherblut - Improvisationstheater 1

Wenn wir im Krankenhaus in die Zimmer gehen, improvisieren wir mit den Kindern und auch miteinander. Deshalb werden wir in diesem Kurs unsere Arbeit unter dem Gesichtspunkt der Team-Improvisation untersuchen. Wir erfahren die Grundregeln des Improvisationstheaters, die ein Fließen der Improvisation im Team ermöglichen: Ja-sagen, zuhören, Geschenke machen, beim Thema bleiben etc. Zusätzlich wird ein Schwerpunkt auf non-verbale Techniken gelegt.

Susanne Tiggemann / Bernd Witte - Emscherblut - Improvisationstheater 2

Emscherblut - Improvisationstheater 2

Auch hier werden wir uns mit verschiedenen Basismöglichkeiten des Einstiegs in die Improvisation befassen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Geschichten entwickeln und erzählen, bzw. präsentieren.

Ligia Liberatori - Akrobatik im Krankenhaus

Akrobatik im Krankenhaus

Der Workshop besteht aus 3 Teilen:

  • Grundkenntnisse der Balance-Parterre-Akrobatik (einfache Figuren zu 2. und zu 3.)
  • Einfache akrobatische Clown-Figuren, die man mit dem Partner im Krankenzimmer einbauen kann
  • Einfache Pyramiden, die man mit den Eltern und Kindern bauen kann (sogar mit kranken Kindern, die sitzen können!)

Peter Spiel - Klinikclowns - ein Dienstleistungsunternehmen?

(Peter Spiel in Vertretung für die erkrankte Elisabeth Makepaece-Vondrak)
Klinikclowns - ein Dienstleistungsunternehmen?

Clowns gehören immer mehr zum Klinikalltag, man will sie nicht mehr missen. Dennoch ist die Finanzierung der Einsätze mit das Schwierigste. Inwieweit kann und soll man die Kliniken mehr in die Pflicht nehmen? Oder verlieren wir dann unsere Eigenständigkeit? Welche Möglichkeiten gibt es, die öffentliche Hand einzubinden? In diesem Gesprächskreis entwickeln wir Ideen, wie wir überregional mehr zusammenarbeiten können, damit wir unsere Position stärken können. Wir werden Erfahrungen austauschen - Eure Ideen sind gefragt.

Rolf D. Hirsch - Clown im Altenheim: (k)ein Thema?

Clown im Altenheim: (k)ein Thema?

Gerade für den Clown bestehen vielfältige Möglichkeiten, das Scenario der 'Wartehalle auf den Tod" lebendig zu gestalten. "Lachend sterben" ist kein Tabu! Der Clown kann die Tür zum Lächeln und Lachen öffnen! Er sollte auch nicht daran gehindert werden, durch diese Tür zu alten und pflegebedürftigen Menschen kommen zu können. Wenig bekannt ist, dass auch Demenzkranke sehr wohl lachen und sich dabei wohlfühlen! Pflegeheim ohne Clown? Darf es das geben? Am Geld kann es nicht liegen!

Jo Zimmermann - Zauberei für Klinikclowns

Zauberei für Klinikclowns

In diesem Workshop werden einfache Zaubertricks vermittelt, bei denen die Kinder / das Publikum eingebunden wird und "mitzaubern" kann.

Hilde Cromheecke - Kunst und "Chaos" im Krankenhaus

Kunst und "Chaos" im Krankenhaus

  • In diesem Workshop setzen wir uns mit der inneren Freiheit des Clowns auseinander.
  • Wie kann ich mich als Clown im Krankenhaus fallenlassen, lebendig und authentisch sein?
  • Wie kann ich mich frei fühlen in Situationen, wo Trauer, Angst, Krankheit und Tod herrschen?
  • Wie kann ich den Kindern, den Eltern und dem Pflegepersonal Vertrauen, Liebe und Respekt schenken?
  • Wie kann ich meinen Partner unterstützen und welche Bedeutung haben dabei die Rollen von Weiß-Clown und August?

Downloads

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Pressemeldung: PR-Aktion am Sonntag, 4. Mai 2003 (pdf)

Wunschliste (pdf) der Klinik-Clowns